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Am 4. September 2026 feierte das Immanuel Haus Storkow sein 15-jähriges Bestehen. Es war ein Tag voller Begegnungen, Gespräche und gemeinsamer Erinnerungen – und ein Tag, an dem deutlich wurde, was das Haus seit vielen Jahren ausmacht: Miteinander, Vertrauen und ein Zuhause, in dem Menschen sich sicher und angenommen fühlen können.

Von Haus Wernsdorf nach Storkow

Die Geschichte des heutigen Immanuel Hauses Storkow begann an einem anderen Ort. Vor gut 15 Jahren zog die damalige kombinierte Wohn- und Pflegeeinrichtung Haus Wernsdorf nach Storkow. Ein großer Schritt, der für die damals rund 30 Bewohner*innen und knapp 20 Mitarbeitenden eine enorme Herausforderung bedeutete.

„Alles war neu, alles war anders und ungewohnt“, erinnert sich Einrichtungsleiterin Annemarie Preiß. Doch eines blieb unverändert: der Anspruch, Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, sie in ihrer Alltagsbewältigung zu unterstützen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

Heute bietet das Immanuel Haus Storkow 32 erwachsenen Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen und vorrangig chronischen psychischen Erkrankungen ein barrierefreies Wohn- und Betreuungsangebot. In vier Wohngruppen finden die Bewohner*innen einen Ort zum Leben, an dem sie begleitet, unterstützt und in ihrer Eigenständigkeit gestärkt werden.

Ein „Heimathafen“ mitten in Storkow

Besonders eindrucksvoll beschreibt Frau Preiß, wie eine Bewohnerin berichtete, was das Haus für sie bedeutet. Im Gespräch sagte sie, dass sie sich hier einfach wohlfühle, dankbar für die Unterstützung und die kleinen Anreize sei, die sie in ihrer Selbstständigkeit stärkten. Vor allem aber bezeichnete sie das Haus Storkow als ihr „Zuhause“ und ihren „Heimathafen“.

Ein Hafen ist ein geschützter Ort, an dem Schiffe sicher anlegen können. Heimat wiederum ist weniger ein bestimmter Ort als vielmehr ein Gefühl von Vertrautheit, Sicherheit und Zugehörigkeit.

Genau das soll das Immanuel Haus Storkow sein: ein Ort, an dem Menschen Halt finden, sich sicher fühlen und gleichzeitig ihren eigenen Weg gehen können.

Gemeinsam stärker

Dass dies gelingt, ist eine Gemeinschaftsleistung. Die Mitarbeitenden begleiten die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag, fördern ihre Selbstständigkeit und schaffen mit Angeboten wie Ergotherapie und Tagesstruktur vielfältige Möglichkeiten für Begegnung, Aktivität und sinnstiftende Beschäftigung. Dazu gehören unter anderem Koch- und Bewegungsgruppen, eine Holzwerkstatt, kognitives Training, Musik, Kegeln, Ausflüge und gemeinsame Urlaubsfahrten.

Auch die enge Zusammenarbeit mit Fachärztinnen und Fachärzten, Psychologinnen und Psychologen, Therapeutinnen und Therapeuten, gesetzlichen Betreuerinnen und Betreuern und Angehörigen trägt dazu bei, dass Menschen umfassend begleitet werden können.

Zum Jubiläum galt deshalb ein besonderer Dank all jenen, die das Haus über die Jahre begleitet und mitgestaltet haben: den Mitarbeitenden – aktuellen und ehemaligen –, den Angehörigen und den Kooperationspartner*innen.

Ein besonderer Dank ging auch an die Nachbarschaft und die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.
Die zentrale Lage des Hauses ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern am öffentlichen und sozialen Leben teilzunehmen – mitten im lebendigen Zentrum von Storkow.

15 Jahre – und gemeinsam weiter

15 Jahre Immanuel Haus Storkow bedeuten 15 Jahre voller Geschichten, Veränderungen, Herausforderungen und gemeinsamer Erfolge. Vor allem aber bedeuten sie 15 Jahre, in denen Menschen begleitet wurden, selbstständiger zu werden, Mut zu entwickeln und ihren Platz in der Gemeinschaft zu finden.

Das Jubiläum hat gezeigt: Gemeinsam ist schon sehr viel gelungen.

Und genau daran soll auch in Zukunft angeknüpft werden – Hand in Hand, vertrauensvoll und mit dem gemeinsamen Ziel, Menschen zu begleiten, Selbstbestimmung zu stärken und Teilhabe zu ermöglichen.

Denn am Ende geht es um etwas ganz Einfaches und zugleich sehr Wichtiges:

Dass sich jeder Mensch hier sicher, zugehörig und geachtet fühlt.

Auf die nächsten Jahre!

15 Jahre, die gefeiert werden wollen: Die Jubiläumstorte zum Fest
Eva Ulbricht und Mandy Seelmann, Fachbereichsleiterinnen Kita/ Schule/Soziales, Stadt Storkow,  Andreas Mende, Sprecher der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie, Annemarie Preiß, Einrichtungsleiterin, Immanuel Haus Storkow (v.l.n.r.)
Das Mitmach-Programm von Bewohnenden und Mitarbeitenden sorgte für gute Stimmung und viele fröhliche Momente.
Gemeinsam feiern, füreinander da sein: Mitarbeitende aus verschiedenen Einrichtungen der Immanuel Miteinander Leben GmbH zeigten ihre Verbundenheit mit dem Immanuel Haus Storkow.
Ballon mit Storkow-Branding
Franziska Schulz, stellv. Einrichtungsleiterin, Immanuel Haus Storkow

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